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Guide
Deine erste Reformer-Stunde ist gebucht, und jetzt kommen die Fragen: Was ziehst du an, was erwartet dich, und wie oft solltest du überhaupt trainieren, damit sich etwas verändert? Dieser Guide beantwortet genau das, damit du entspannt in dein erstes Training gehst statt unsicher.
Der Reformer ist ein Trainingsgerät mit einem beweglichen Wagen, der auf Schienen läuft und über Federn unterschiedlicher Stärke Widerstand erzeugt. Zusätzlich gibt es eine Fußstange, Riemen für Hände und Füße sowie verstellbare Federeinstellungen. Diese Kombination macht über hundert verschiedene Übungen möglich, deutlich mehr als beim klassischen Matten-Pilates. Für dich als Anfängerin bedeutet das vor allem eines: Der Widerstand lässt sich individuell anpassen, du startest also nicht mit einer fixen Schwierigkeitsstufe, sondern mit der, die zu deinem Körper passt.
Komm 10 bis 15 Minuten früher, um dich umzuziehen und kurz mit der Trainerin zu sprechen. Erwähne Verletzungen, Beschwerden oder gesundheitliche Einschränkungen, auch wenn sie dir nebensächlich erscheinen. Der Reformer belastet Gelenke und Rücken anders als die meisten anderen Trainingsformen, und diese Information hilft der Trainerin, Übungen für dich anzupassen.
Die Trainerin führt dich durch eine Abfolge von Übungen und erklärt bei den ersten Malen genau, wie du Federstärke und Riemen einstellst. Frag nach, wenn eine Bewegung sich falsch anfühlt. Reformer-Pilates lebt von präziser Ausführung, nicht von Tempo, und eine kurze Korrektur bringt mehr als drei Wiederholungen in falscher Haltung.
Häufig fühlst du dich direkt danach nicht erschöpft, sondern eher aufgerichtet und wach. Das ist normal. Die eigentliche Wirkung auf Kraft und Beweglichkeit zeigt sich erst über mehrere Einheiten hinweg, nicht nach der ersten Stunde.
Eng anliegende Kleidung ist keine Stilfrage, sondern praktisch: Weite Hosenbeine verfangen sich in den Riemen und Federn, und die Trainerin kann deine Ausrichtung schlechter beurteilen, wenn sie sie nicht sieht. Ein enges Oberteil oder ein Top funktioniert am besten, ein T-Shirt ist in Ordnung, sollte aber nicht zu locker fallen.
Grip-Socken, viele suchen dafür gezielt nach Pilates Socken Damen, sind in den meisten Studios Pflicht, aus Hygiene- und Sicherheitsgründen. Warum genau, und worauf du beim Kauf achtest, erklären wir ausführlich im Artikel zur Grip-Socken-Pflicht. Für den Start reicht die Kurzversion: Ohne Grip rutschst du auf der Fußstange ab, sobald du Druck aufbaust, und genau dieser Druck ist bei fast jeder Übung im Spiel.
Zwei bis drei Einheiten pro Woche geben deinem Körper genug Zeit, sich an die neue Belastung zu gewöhnen, und dir genug Wiederholung, um die Technik zu verinnerlichen. Eine einzelne, erschöpfende Session bringt weniger als zwei ruhige, saubere Einheiten. Die meisten Anfängerinnen bemerken nach vier bis sechs Wochen erste spürbare Veränderungen bei Kraft und Beweglichkeit, sichtbare Verbesserungen folgen meist nach acht bis zwölf Wochen regelmäßigen Trainings.
Reformer-Pilates arbeitet viel mit exzentrischer Belastung, also mit Bewegungen, bei denen sich der Muskel unter Spannung verlängert, etwa beim langsamen Zurückführen des Wagens gegen den Federwiderstand. Genau diese Art der Belastung verursacht überdurchschnittlich viel Muskelkater, besonders in den ersten Wochen und in Bereichen, die du sonst selten trainierst: tiefe Bauchmuskulatur, innere Oberschenkel, Rückenstrecker.
Leichter Muskelkater am Tag danach ist normal und verschwindet meist nach zwei bis drei Tagen von selbst. Scharfer, stechender Schmerz während der Übung dagegen ist es nicht, das ist ein Signal, die Bewegung zu stoppen und mit der Trainerin zu sprechen. Wärme, leichte Bewegung wie ein Spaziergang und ausreichend Wasser beschleunigen die Erholung zwischen den Einheiten.
Nicht jedes Studio passt zu jeder Anfängerin. Vier Kriterien helfen bei der Auswahl:
Anfängerfreundlichkeit. Manche Studios bieten dedizierte Einsteigerkurse mit kleineren Gruppen an, andere mischen alle Levels in einer Klasse. Frag direkt nach, bevor du buchst.
Trainer-Qualifikation. Eine zertifizierte Ausbildung in Reformer-Pilates ist kein Nice-to-have, sondern reduziert dein Verletzungsrisiko messbar, gerade in den ersten Stunden.
Ausstattung und Ambiente. Gepflegte Geräte und ein aufgeräumter Raum sind ein Hinweis darauf, wie ernst ein Studio Sicherheit und Wartung nimmt.
Preis und Lage. Ein Studio, das du wegen Anfahrtsweg oder Preis nach drei Wochen wieder aufgibst, bringt dir nichts, egal wie gut die Ausstattung ist. Regelmäßigkeit schlägt Perfektion.
Die meisten Studios verkaufen oder verleihen Socken vor Ort, oft zu höheren Preisen und mit einfacherer Grip-Sohle als ein eigenes Paar. Für den ersten Test reicht die Studio-Option, danach lohnt sich ein eigenes Paar in der passenden Größe.
In vielen Fällen ja, weil der Reformer gelenkschonend arbeitet und sich der Widerstand individuell anpassen lässt. Sprich vor der ersten Stunde konkret mit der Trainerin über deine Beschwerden, damit sie Übungen entsprechend auswählt oder anpasst.
Meist 45 bis 55 Minuten, inklusive kurzer Aufwärm- und Cool-down-Phase.
Nein. Reformer-Pilates ist als Einstieg genauso geeignet wie als Ergänzung zu Matten-Pilates, gerade weil sich der Widerstand an dein Level anpassen lässt.
Sag es der Trainerin. Es gibt für fast jede Übung eine leichtere Variante oder eine andere Federeinstellung, das gehört zum normalen Ablauf einer Einsteigerstunde dazu.
Bereit für deine erste Stunde? Wirf vorher noch einen Blick in unseren Guide zur Grip-Socken-Pflicht oder direkt in unsere Kollektion Pilates Socken Damen.
Bereit für die Matte?
Kein Rutschen im Herabschauenden Hund, kein Nachjustieren zwischen den Übungen. Finde deine Größe und deine Farbe.
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