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Guide
Die Suche nach "was braucht man für Pilates" liefert meistens lange Listen: Matte, Ring, Bänder, Ball, spezielle Kleidung, manchmal sogar ein eigenes Reformer-Gerät für zuhause. Die ehrliche Antwort ist kürzer. Für deine ersten Stunden brauchst du deutlich weniger, als die meisten Ratgeber behaupten, und was wirklich zählt, lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen.
Bequeme, eng anliegende Kleidung, die sich beim Bücken und Strecken nicht verschiebt, und Grip-Socken. Das ist die vollständige Liste für deine erste Stunde. Weite Shirts oder locker sitzende Hosen können bei bestimmten Übungen stören oder deiner Trainerin die Sicht auf deine Körperhaltung nehmen, deshalb setzen die meisten Studios auf eng anliegende Stücke statt auf spezielle Marken oder Materialien.
Trainierst du zuhause statt im Studio, kommt eine rutschfeste Matte dazu. Mehr nicht. Alles, was danach kommt, ist Ausbaustufe, keine Voraussetzung.
Auf dem Reformer drückst du bei fast jeder Übung mit den Füßen gegen die Fußstange, und genau darüber steuerst du die Bewegung des Wagens. Normale Socken oder bloße Füße rutschen auf dem glatten Vinylbezug ab, sobald Schweiß dazukommt, deshalb setzen viele Studios eigene Grip-Socken mit Silikonsohle voraus, nicht aus Prinzip, sondern aus Sicherheitsgründen. Warum das genau so ist und worauf du beim Kauf achten solltest, erklären wir ausführlich im Artikel Pilates Socken Pflicht im Studio. Kurz zusammengefasst: Eine Vollsohle aus Silikonnoppen gibt dir auf jeder Fußposition sicheren Halt, auch bei seitlichen Bewegungen, und ist die zuverlässigste Wahl für den Einstieg.
Sobald du merkst, dass du regelmäßig trainierst, lohnt sich der Blick auf zusätzliches Zubehör: ein Pilates-Ring für gezielten Widerstand, ein Set Widerstandsbänder, ein Mini Ball für Core-Übungen oder ein Handtuch mit eingearbeiteter Grip-Fläche. Keins davon ist für den Einstieg notwendig, aber alles davon ergänzt dein Training sinnvoll, sobald du weißt, wo du mehr Widerstand oder Unterstützung brauchst. Den vollständigen Überblick mit Preisen und Einsatzzweck findest du im Pilates Zubehör Guide.
Bei der Suche landest du gelegentlich bei Heim-Reformer-Geräten, größeren Trainingsboards oder kompletten Studio-Systemen. Das ist ein anderes Thema und eine deutlich größere Investition, die für den Einstieg schlicht nicht nötig ist. Du brauchst auch kein komplettes Zubehör-Set vorab, nur um die erste Stunde zu bestehen. Kleidung und Grip-Socken reichen, der Rest ergibt sich, sobald du weißt, was dir beim Training fehlt, nicht davor.
Im Studio übernimmt meist das Studio selbst die Matte, und bei Reformer-Kursen bringst du ohnehin nur Kleidung und Grip-Socken mit. Trainierst du zuhause auf der Matte, brauchst du zusätzlich eine rutschfeste Unterlage, sonst bleibt die Liste identisch. Der größere Unterschied liegt woanders: Reformer-Pilates arbeitet mit einem Gerät, das auf Schienen gleitet und dadurch andere Anforderungen an Grip und Körperspannung stellt als reines Matten-Training. Wenn du gerade erst mit Reformer-Pilates startest, lohnt sich ein Blick in unseren Guide für Reformer Pilates für Einsteigerinnen, bevor du dich zusätzlich eindeckst.
Nein. Kleidung und Grip-Socken reichen für den Einstieg völlig aus. Ring, Bänder oder Ball ergänzen dein Training später, sobald du weißt, was dir fehlt.
Nicht auf dem Reformer. Normale Socken haben keinen Grip und rutschen auf dem glatten Bezug ab, sobald Schweiß dazukommt. Auf der Matte zuhause geht es notfalls auch ohne, sicherer und komfortabler sind aber trotzdem Grip-Socken mit Silikonsohle.
Eng anliegende, dehnbare Kleidung, die deiner Trainerin die Sicht auf deine Körperhaltung nicht verdeckt. Weite Shirts oder Hosen können bei manchen Übungen stören oder hängenbleiben.
Jetzt weißt du, worauf es wirklich ankommt: In unserer Kollektion Pilates Socken Damen findest du Grip-Socken mit Vollsohle, entwickelt für genau diesen Einstieg.
Bereit für die Matte?
Kein Rutschen im Herabschauenden Hund, kein Nachjustieren zwischen den Übungen. Finde deine Größe und deine Farbe.
Im Beitrag erwähnt